F*** die Komfortzone


"Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."

- Henry Ford -

Ich liebe dieses Zitat von Henry Ford. Es ist einfach sowas von wahr. Die Komfortzone ist so eine gemütliche kleine Blase, in der wir uns bequem zurück lehnen können. Es ist wohlig und warm. Und selbst, wenn die Dinge scheiße sind, so wie sie sind. So wissen wir doch, dass es unsere Scheiße ist und was wir an ihr haben. Jede Veränderung könnte ja noch schlimmer werden. Oder ist mit Arbeit verbunden. Und das wird ja dann unbequem und neu und ungewohnt und das wiederum kann Angst machen.

Doch schau mal auf dieses Bild. Wie schön bunt ist es denn in der Komfortzone? Und wie sieht es außerhalb von ihr aus? Fällt dir was auf? Wenn die Abenteuerlust geweckt ist, dann wird auf einmal das Leben gleich viel aufregender und farbenfroher!

 

Jetzt wirst du dich vielleicht fragen, wie oft ich denn meine Komfortzone verlasse und ob es mir leicht fällt? Nein, es fällt mir überhaupt nicht leicht. Und doch ist es so, dass ich gerne neue Dinge ausprobiere und mich von Dingen, die gut laufen, schnell langweilen lasse. "Da muss doch noch mehr gehen", lautet meine Devise. "Erstmal machen und dann dabei lernen wie es geht."

Meine Komfortzonen habe ich schon früh in meinem Leben verlassen:

- zum Beispiel als es darum ging auf die Oberschule zu gehen und alle meine Freunde auf eine andere Schule gingen als ich. Ich aber wusste, dass die von mir ausgesuchte Schule besser für mich sein würde.

- als ich Deutschland verlassen habe, um in Amerika zu leben, ohne dort jemanden zu kennen.

- als ich einen festen Ausbildungsplatz in den Wind schoss, weil er sich nicht richtig angefühlt hat und noch nichts anderes in der Tasche hatte

- als ich mitten im Uniabschluss schon einen festen Job annahm und den Abschluss dann so nebenbei mal fertig machte

- als ich mich dazu entschied meinen sicheren und gut bezahlten Job aufzugeben und selbständig zu werden. "Wird schon werden.", war mein Motto.